Bucklige Welt Rallye
 
 
separator
Finaler Showdown mit WM-Pacemaker:
 

Bei der OBM Bucklige Welt Rallye muss nächste Woche die Entscheidung um den Staatsmeistertitel 2023 fallen / Titelverteidiger Simon Wagner matcht sich mit Hermann Neubauer im Licht des finnischen WM-Piloten Teemu Suninen.

Fotos: Harald Illmer
(9), Hyundai Motorsport (1), Daniel Fessl (1)

Die niederösterreichische Marktgemeinde Krumbach und deren Umgebung bieten nächste Woche am 16. und 17. September die Bühne für den Abschluss im sechsteiligen Titel-Thriller zur Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft 2023. Das heißt nicht nur, dass die OBM Bucklige Welt Rallye der letzte Saisonlauf ist, sondern dass hier die Entscheidung um den diesjährigen Champion fallen MUSS!

ORM:

Zwecks zusätzlicher Attraktivitätssteigerung für die Fans haben sich Organisationschef Willi Stengg und die Austrian Motorsport Federation entschlossen, bei der OBM Bucklige Welt Rallye Nennungen von Rally1-Autos also praktisch WRC zuzulassen. Auf diesen Zug ist prompt das Hyundai World Rally Team aufgesprungen und kommt sensationellerweise mit dem finnischen Toppiloten Teemu Suninen und dessen Beifahrer Mikko Markkula nach Krumbach, die im Hyundai i20 N Rally1 Hybrid Tests für die Einsätze in der Weltmeisterschaft durchführen werden. Der 29-jährige Finne war zuletzt in Estland und Finnland am Start und beeindruckte bei beiden WM-Starts auf schnellen Schotterprüfungen. Teemu Suninen wurde in Estland Fünfter, bei seinem Heimrennen in Finnland holte er hinter Sieger Elfyn Evans (GB), Thierry Neuville (Bel) und Takamoto Katsuta (Jp) den starken vierten Platz.

Gleich vorweg: Auf die Entscheidung um den österreichischen Staatsmeistertitel hat dieser Einsatz keinen Einfluss, weil der Finne im Hyundai-Werksboliden nicht punkteberechtigt ist.

Dem absoluten Showdown zwischen Titelverteidiger Simon Wagner, der mit fünf Punkten Vorsprung ins Finale geht, und Herausforderer Hermann Neubauer steht also nichts im Wege. Beide wissen, dass der am Ende der Rallye vor dem anderen Platzierte Meister und somit die Rechnung relativ einfach ist.

Simon Wagner (Skoda Fabia RS Rally2): „Ich freue mich unglaublich auf eine für mich neue Rallye in Österreich, auf neue und herausfordernde Prüfungen. Zur sportlichen Situation brauche ich nicht viel sagen, wer von uns beiden am Ende vorne ist, ist Meister. Ich freue mich auf einen spannenden und hoffentlich fairen Wettkampf.“


Hermann Neubauer (Skoda Fabia Rally2 Evo): „Realistisch betrachtet ist Simon in der Favoritenrolle. Mit dem letzten Sieg in Weiz hat er sich einen Vorteil verschafft, und das muss ich so zur Kenntnis nehmen. Nichtsdestotrotz werde ich meine Chance suchen und bis zum Schluss um den Titel fighten. Leichtmachen werde ich ihm die Sache sicher nicht.“

Buchstäblich auf den letzten Drücker hat sich Günther Knobloch in die Teilnehmerliste eingetragen. Der Steirer kämpft mit Raimund Baumschlager um den dritten Platz in der Meisterschaft, auf den durch seinen diesmaligen Start in der stärksten Allradler-Klasse auch 2WD-Staatsmeister Luca Waldherr noch theoretische Chancen hat.

Günther Knobloch (Skoda Fabia Rally2 Evo): „Aus Termingründen hat es hat lange Zeit nicht so ausgeschaut, dass ich beim Finale dabei sein kann. Nun hat es sich aber zum Glück doch ergeben, und ich bin froh darüber, meinen momentanen dritten Platz in der ORM auf der Strecke verteidigen zu können.“

Raimund Baumschlager (Skoda Fabia RS Rally2): „Für mich steht im Vordergrund, nach meinen zwei letzten blöden Ausfällen endlich wieder das Ziel zu sehen. Auf die Rallye in Krumbach freue ich mich sehr, zumal ich vielleicht der einzige Pilot im Feld bin, der diese Prüfungen aus früherer Zeit noch kennt.“

Luca Waldherr (Citroen C3 Rally2): „Ich bin überglücklich, dass ich bei meiner Heimrallye einen brandneuen Citroen C3 Rally2 von Stohl Racing fahren kann. Nach einem kleinen Test hoffe ich, mich so schnell als möglich an das Topauto zu gewöhnen, um dann meinen Fans eine tolle Show bieten zu können.“

Im Feld der Topklasse sind u. a. auch der rasende Orthopäde Bernhard Stitz (Ford Fiesta Rally2), der ehemalige 2WD-Champion Enrico Windisch (Audi A1 Rally2 KIT) oder der immer schnelle Ex-Cupsieger Martin Kalteis (Mitsubishi Lancer Evo VII) für Spitzenplatzierungen gut. Aber auch der regierende Cupsieger Christoph Zellhofer, der mit seinem vierrad-getriebenen Prototypen Suzuki Swift ZMX in der Open-N-Klasse 8 startet, ist nicht außer Acht zu lassen.

Punktestand in der ORM nach bisher fünf Saisonläufen:

Pl
Name
Nat/Bld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Wagner Simon
A/OÖ
Skoda Fabia RS R2 ***
119.0
2
Neubauer Hermann
A/S
Skoda Fabia R2 Evo Last Exit Motorsport
114.0
3
Knobloch Günther
A/ST
Skoda Fabia R2 Evo ***
39.0
4
Baumschlager Raimund
A/OÖ
Skoda Fabia R2 Evo BRR Baumschlager Rallye & Racing
33.0
5
Klausz Kristof
HUN
Skoda Fabia R2 Evo Klaus Motorsport
31.0
6
Waldherr Luca
A/NÖ
Opel Corsa R4 Waldherr Motorsport
28.0
7
Fourmaux Adrien
FRA
Ford Fiesta R2 ZM Racing Team
27.0
8
Zeiringer Fabian
A/ST
Opel Corsa R4 Waldherr Motorsport
21.0
9
V. Thurn und Taxis Albert
GER
Skoda Fabia R2 Evo BRR Baumschlager Rallye & Racing
20.0
10
Dinkel Dominik
GER
Ford Fiesta R2 Brose Motorsport
19.0
11
Lengauer Michael
A/OÖ
Skoda Fabia R5 ***
16.0
11
Rosenberger Kris
A/ST
VW Polo Gti R5 ***
16.0
13
Toth Tibor
HUN
Skoda Fabia R2 T & T Autoklima Centrum
15.0
14
Hadik Andras
HUN
Ford Fiesta R2 Vant Performance
14.0
14
Stengg Roland
A/ST
Opel Corsa R4 Stengg Motorsport
14.0
16
Wagner Julian
A/OÖ
Skoda Fabia R2 Evo ***
12.0
16
Raith Kevin
A/ST
Ford Fiesta ***
12.0

ORM-2WD:

Trotz der Abwesenheit des bereits feststehenden Champions Luca Waldherr (siehe oben) wird die Kategorie der zweirad-getriebenen Fahrzeuge von einem sehr starken Duo beherrscht. Ein erfreuliches Wiedersehen gibt es hier mit Ex-Meister Julian Wagner, der mit einem Opel Corsa Rally4 in die Favoritenrolle schlüpft. Nennenswerte Konkurrenz erhält er aber in Form Person von Markenkollegen Fabian Zeiringer, der in Krumbach seine heurigen ERC-Erfahrungen umsetzen will und ebenfalls den Sieg anvisiert. Überraschen könnte der Tscheche Filip Simik (Ford Fiesta Rally4). Piloten wie z. B. Raphael Dirnberger, Luca Pröglhöf (beide Ford Fiesta) oder Peter Klamminger (VW Golf 4 Kitrcar) klammern sich da eher an ihre Außenseiterchancen.

Punktestand in der ORM-2WD nach bisher fünf Saisonläufen:

Pl
Name
Nat/Bld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Waldherr Luca
A/NÖ
Opel Corsa Waldherr Motorsport
124.0
2
Skulj Mark
SVN
Opel Corsa AMD Gorica
48.0
3
Dirnberger Raphael
A/OÖ
Ford Fiesta ***
43.0
4
Stengg Roland
A/ST
Opel Corsa Stengg Motorsport
40.0
5
Zeiringer Fabian
A/ST
Opel Corsa Waldherr Motorsport
38.0
6
Pröglhöf Luca
A/NÖ
Ford Fiesta RayBAT Racing
36.0
6
Dirnberger Lukas
A/OÖ
Ford Fiesta ***
36.0
8
Schulz Timo
GER
Opel Corsa ADAC Saarland
28.0
9
Roncel Simon
SVN
Peugeot 208 SD Gas Kras
27.0
10
Müller Liam
GER
Opel Corsa MSC Fränkische Schweiz
26.0
11
Keil Konstantin
GER
Ford Fiesta ADAC Hessen-Thüringen
22.0
12
Franz Michael
A/NÖ
VW Golf III ***
18.0
13
Glasencnik Mitja
SVN
Peugeot 208 AMTK Velenje
14.0
14
Berta Laszlo
HUN
Peugeot 208 PSZA Motorsport
12.0
15
Štuksa Tomáš
CZE
Opel Adam ***
11.0
15
Dilg Rüdiger
GER
Opel Corsa MSF Freising
11.0
15
Dohnal Rene
CZE
Peugeot 208 ***
11.0

ORM Junior:

Die Junioren-Staatsmeisterschaft ist in der Buckligen Welt mit sechs Piloten besetzt. Drei davon kämpfen noch um den Titel. Die beiden Oberösterreicher Raphael und Lukas Dirnberger stehen in unmittelbarer Konkurrenz zum Niederösterreicher Luca Pröglhöf, der bei der abgelaufenen ARC Perger Mühlsteinrallye einen heftigen Abflug fabrizierte. Alle drei sitzen in einem Ford Fiesta ST.

Daniel Frühwirth (Mitsubishi Colt), Dominic Rieger (Opel Corsa OPC) und Michael Kroneder (Suzuki Swift Sport) komplettieren das Nachwuchs-Nennergebnis.

Punktestand in der ORM Junior nach bisher fünf Saisonläufen:

Pl
Name
Nat/Bld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Dirnberger Raphael
A/OÖ
Ford Fiesta ST ***
91.0
2
Dirnberger Lukas
A/OÖ
Ford Fiesta ST ***
81.0
3
Pröglhöf Luca
A/NÖ
Ford Fiesta ST RayBAt Racing
75.0
4
Seiberl Simon
A/OÖ
Ford Fiesta ST ***
40.0
5
Rieger Dominic
A/ST
Opel Corsa ***
24.0
6
Maier Max
A/NÖ
VW Golf GTI ***
15.0
7
Dolzer Jan
A/OÖ
Subaru Impreza Magnus Racing
12.0
7
Kroneder Michael
A/NÖ
Suzuki Swift FS Motorsport
12.0

ORC und ORC 2000:

Im Österreichischen Rallye Cup (ORC) ist die Entscheidung bereits zugunsten des Deutschen Hermann Gassner gefallen. Da in dieser Klasse keine Powerstage-Punkte vergeben werden, ist der Mitsubishi-Pilot nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Um den Vizemeister streiten sich in Krumbach zuvorderst noch Raphael Dirnberger (Ford Fiesta) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX). Leise Chancen hat noch Lukas Dirnberger (Fiat Stilo), noch leisere Martin Kalteis und Peter Hopf (beide Mitsubishi Lancer Evo VII).

Im Rallye Cup 2000 gilt das Gleiche wie in der ORM Junior. Auch hier werden Lukas und Raphael Dirnberger ihre Chance suchen, ihren Titelkonkurrenten und Titelverteidiger Luca Pröglhöf abzuhängen bzw. zu überholen.

Punktestand im Österreichischen Rallye Cup nach bisher fünf Saisonläufen:

Pl
Name
Nat/Bld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Gassner Hermann
GER
Mitsubishi Lancer ***
62.0
2
Dirnberger Raphael
A/OÖ
Ford Fiesta ***
36.0
3
Zellhofer Christoph
A/NÖ
Suzuki Swift ZM Racing
35.0
4
Leitner Rudolf
A/OÖ
Ford Fiesta Race Rent Austria
30.0
4
Dirnberger Lukas
A/OÖ
Ford Fiesta ***
30.0
6
Kohn Filip
CEZ
Ford Fiesta ***
29.0
7
Auer Florian
GER
Mitsubishi Lancer MSC Priental
28.0
8
Kalteis Martin
A/NÖ
Mitsubishi Lancer ***
27.0
9
Jürgenson Romet
EST
Ford Fiesta FIA Rally Star
26.0
10
Hopf Peter
A/ST
Mitsubishi Lancer ***
25.0
11
Pröglhöf Luca
A/NÖ
Ford Fiesta RayBAT Racing
24.0
12
Seiberl Johann
A/OÖ
Mitsubishi Lancer ***
20.0
12
Kainz Martin
GER
Mitsubishi Lancer MSC Kitzbühel
20.0
12
Stockinger Markus
A/OÖ
Mazda 2 Race Rent Austria
20.0
12
Sorolla Jose Abelardo Caparo
PER
Ford Fiesta FIA Rally Star
20.0

Punktestand im Österreichischen Rallye Cup 2000 nach bisher fünf Saisonläufen:

Pl
Name
Nat/Bld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Dirnberger Raphael
A/OÖ
Ford Fiesta ***
96.0
1
Dirnberger Lukas
A/OÖ
Ford Fiesta ***
93.0
3
Pröglhöf Luca
A/NÖ
Ford Fiesta RayBAT Racing
78.0
4
Seiberl Simon
A/OÖ
Ford Fiesta ***
37.0
5
Franz Michael
A/NÖ
VW Golf III ***
27.0
5
Laurencich Federico
ITA
Peugeot 106 ***
27.0
7
Grendene Fabio
ITA
Opel Astra ***
17.0
8
Maier Max
A/NÖ
VW Golf GTI ***
16.0
9
Grigis Maurizio
ITA
Peugeot 106 ***
15.0
10
Klamminger Peter
A/ST
VW Golf 4 ***
12.0
10
Kroneder Michael
A/NÖ
Suzuki Swift FS Motorsport
12.0
10
Maier Christian
A/NÖ
VW Golf GTI ***
12.0
10
Mayer Chris Andre
A/ST
Honda Civic ***
12.0

HRM und HRC:

Auch in der nationalen Historischen Staatsmeisterschaft bzw. im Historischen Rallye Cup sind die Meisterwürfel bereits gefallen. In der HRM zugunsten von Titelverteidiger Lukas Schindelegger (Ford Escort RS2000 MK2), im HRC heißt der heurige Saisonsieger Günther Königseder (Lancia Delta Integrale). - Sportlich umso ehrenwerter ist es, dass sich HRM-Champion Lukas Schindelegger auch in der Buckligen Welt messen wird: und zwar u. a. mit Patrick Gaubinger im Audi quattro Gr. 4, Bernhard Hengl und Goran Dokic im Ford Escort MK1 RS 2000 oder Franz Zack im VW Käfer1303S.

Punktestand in der Historischen Staatsmeisterschaft nach bisher fünf Saisonläufen:

Pl
Name
Nat/Bld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Schindelegger Lukas
A/NÖ
Ford Escort RS 2000 ***
91.0
2
Hulak Andreas
A/NÖ
Ford Escort RS 2000 ***
51.0
3
Gaubinger Patrik
A/OÖ
Audi Quattro ***
46.5
4
Trolliet Guy
SUI
Porsche 911 SC Racing Fans
28.0
5
Hochegger Patrik
A/K
Opel Kadett C GT/E ***
26.0
5
Guignard Eric
FRA
Renault 5 Turbo ***
26.0
7
Schögler Andreas
A/ST
Volvo 142 S ***
25.0
7
Mermet Philippe
FRA
Renault 5 Turbo ***
25.0
9
Stietka DI Walther
A/K
VW 1302 Historic Racing Austria
22.0
10
Pasutti Paolo
ITA
Porsche 911 Carrera RS ***
20.0
11
Muradore Rino
ITA
Ford Escort RS 2000 ***
18.0
11
Lindner Johann Georg
A/S
Ford Escort RS 1600 ***
18.0
11
Calver James
GBR
VW 1303S ***
18.0

Punktestand im Historischen Rallye Cup nach bisher fünf Saisonläufen:

Pl
Name
Nat/Bld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Königseder Günther
A/OÖ
Lancia Delta HF Integrale MSC Schenkenfelden
72.0
2
Lulli Paolo
ITA
Peugeot 205 GTI Alexgroup
41.0
3
Mang Huba
HUN
Skoda Favorit Fiasko Se
31.0
4
Brink Burghard
A/S
Lancia Delta HF Integrale MSC Gütersloh
27.0
5
Geist Jürgen
GER
Opel Manta 400 ***
26.0
6
Erdi Tibor
HUN
Ford Sierra Erdi Rally Kft
25.0
7
Fragner Gerhard
A/OÖ
Mazda 323 MSC Schenkenfelden
21.0
7
Schieder Jörg
A/K
BMW 528i ***
21.0
7
"LUCKY"
ITA
Lancia Delta HF Integrale Key Sport Engineering
21.0
10
Mekler Laszlo
HUN
Lancia 037 Sc. Coppa Amici
20.0
10
Graham Ernie
GBR
BMW M3 ***
20.0

ARC – Vierte Station für die zweite Liga:

Die OBM Bucklige Welt Rallye in Krumbach ist nicht nur die Spielwiese für die österreichische Rallye-Elite, sondern auch für solche Teams, die diesen Sport nicht mit umfangreichem Aufwand betreiben können. Während auf der Hauptbühne die Entscheidung in der nationalen Staatsmeisterschaft gesucht wird, zählt die Veranstaltung nebenher auch als vierter und somit vorletzter Lauf zur Austrian Rallye Challenge (ARC). Hier sind ASN oder FIA Prioritätsfahrer in allen Wertungen zwar teilnahmeberechtigt, erhalten jedoch keine Punkte. Gesucht werden die Sieger in sieben verschiedenen Kategorien – der ARC Clubmeister, der ARC Historic Clubmeister, der ARP (Poduction Car) Clubmeister, der ARC Junior Clubmeister, der ART (Trophy) Clubmeister, die ARC Teamtrophy sowie der ARC Alternativ Clubmeister.

Drei Rallyes sind in der 2. Liga ARC heuer absolviert. Nach der Blaufränkischland Rallye im burgenländischen Neckenmarkt, der Rallye Vipavska Dolina in Ajdovskina in Slowenien und der Perger Mühlstein Rallye folgt nun die OBM Bucklige Welt Rallye und als Finallauf am 20./21. Oktober die Herbst Rallye in Dobersberg.

An der Spitze der inoffiziellen Gesamtwertung sind nach drei Läufen Piloten aus Niederösterreich dominant. Überraschungsleader Thomas Regner (Renault Clio R3) kostete ein Reifenschaden auf der letzten SP in Perg eine klarere Führung. Er hält bei 77 Punkten. So konnte Titelverteidiger Gerald Bachler mit seinem zweiten Sieg nach der Blaufränkischland Rallye aufschließen und auf zwei Zähler Rückstand (75) verkürzen. Den Lauf in Slowenien ließ der Subaru-Impreza-Pilot aus. „Gestört“ wird die blau-gelbe Übermacht nur vom Deutschen Florian Auer im Mitsubishi Lancer Evo VIII, der es sich mit 63 Punkten auf Platz drei gemütlich macht. Dann folgen mit Sebastian Mayer (Mitsubishi/54), Michael Kogler (VW Alternativ/52) und Daniel Mayer (Peugeot 208 T16/48 Punkte) drei weitere NÖ-Vertreter.

Mit insgesamt 70, davon 40 wertungsberechtigten Startern bildete die ARC-Front in Perg ein starkes Teilnehmerfeld. Auch in Krumbach dürfen sich die Fans auf über 20 topmotivierte Hobby-Racer in einem dementsprechend breitgefächerten Feld an verschiedenen Automarken freuen.

Denn in der rein auf Breitensport ausgerichteten ARC-Rennserie haben dank eines ausgeklügelten Punktesystems auch Piloten schwächerer und älterer Fahrzeuge die Möglichkeit, aufzuzeigen.

> NENNLISTE OBM BUCKLIGE WELT RALLYE 2023
> ZEITPLAN OBM BUCKLIGE WELT RALLYE 2023

OBM Bucklige Welt Rallye 2023
Sportpressedienst, Armin Holenia, Wolfgang Now
ak

separator